meningokokken

 

 

In Kooperation mit „Meningitis bewegt.“ von GSK

Wisst ihr, manchmal kommt es anders und meistens als man denkt. Ein Spruch, der bei vielen Augenverdrehen auslöst und doch merkt jeder irgendwann mal, dass da etwas dran ist. Auch ich habe die letzten Wochen des Öfteren gemerkt, dass gar nichts beständig ist und wir uns einfach auf das, was kommt, nicht immer vorbereiten können. So habe ich zum Beispiel die letzten fünf Wochen mehr oder weniger im Bett verbracht und sämtliche Dinge absagen müssen. Der lang ersehnte Urlaub wurde gecancelt, ebenso der Kindergeburtstag meiner Tochter, sämtliche Verabredungen und auch Arbeit, auf die ich mich sehr gefreut habe. Auch der Besuch des „Meningitis bewegt.“ Lunch Talks, bei dem auch die „Echten Mamas“ mitgewirkt haben, der am 12.09. in Hamburg stattfand und den ich unbedingt erleben wollte. Ein Event, das implizierte, dass das Wichtigste im Leben die Gesundheit ist. Da meine Gesundheit im Moment leider ziemlich Achterbahn gefahren ist, habe ich mich dazu entschieden, auf meinen Körper zu hören und nicht vor Ort zu sein. Trotzdem war es mir ein großes Anliegen, zu erfahren, wie dieser Tag so war. Am Hamburger Hafen bei den „Echten Mamas“, die gemeinsam mit der GSK-Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ über das superwichtige Thema Meningokokken gesprochen haben. Daher habe ich mich informiert, mit den Mädels gesprochen und alles für mich und euch festgehalten, denn eins kann ich euch sagen: Über dieses Thema kann man nicht zu oft informieren.

 Meningokokken sind  ein wichtiges Thema. Ja wirklich. Ich habe euch schon einmal etwas darüber erzählt. Erzählt, wie heimtückisch und unfassbar gemein eine Meningokokken-Erkrankung sein kann. Denn ganz oft verläuft diese schneller, als man gucken kann und bevor man erkennt, was hinter dem Fieber wirklich steckt. Diese lebensbedrohliche Erkrankung, die durch verschiedene Meningokokken-Gruppen ausgelöst werden kann und in einer Meningitis (Hirnhautentzündung) und/oder Sepsis (Blutvergiftung) enden kann, kann jedoch verhindert werden. Durch Impfungen können wir das Leben unserer Kinder und auch unser eigenes bestmöglich schützen. Easy, denkt ihr vielleicht jetzt, dann sollten Meningokokken doch kein Problem darstellen. Sie sind zwar selten, doch leider treten sie noch zu oft in Deutschland auf. Genauer gesagt etwa 300 Personen (am häufigsten Babys, Kleinkinder und Jugendliche) in Deutschland erkranken durchschnittlich im Jahr. Von denen manche sterben, Gliedmaßen verlieren oder mit anderen Einschränkungen rechnen müssen. Klingt heftig, ist aber wahr. Woran es liegt, dass trotzdem so wenige darüber Bescheid wissen? Bestimmt auch daran, dass zu wenig aufgeklärt wird. Genau daran wollen die „Echten Mamas“ arbeiten. Sie haben sich mit GSK zusammengetan und für Hamburg einen Tag voller Informationen, wachrüttelnden Erfahrungsberichten und vielen Experten kreiert. Ich habe mich mit Sara von den „Echten Mamas“ getroffen und sie ein wenig über das Thema Meningokokken ausgefragt. Lest selber:

Was hat euch, „Echte Mamas“, dazu gebracht, bei einem Event mitzuwirken, das vor den seltenen, aber gefährlichen Meningokokken-Erkrankungen warnen soll?

Wir haben Anfang des Jahres eine Umfrage bei Instagram zum Thema Impfen gestartet und 4.000 Mütter haben sich beteiligt.  Das Ergebnis war so, dass uns „Echten Mamas“ klar wurde, dass wir – als größte Mama-Community Deutschlands – aufklären müssen! Besonders Unsicherheiten und falsches Wissen müssen aus unserer Sicht korrigiert werden. Daher sind wir sehr happy, dass wir mit GSK allgemein zum Thema „Impfen“, aber auch ganz speziell über Meningokokken-Impfungen, die noch viel zu wenig thematisiert werden, informieren können.

 

Welcher Krankheitsverlauf hat dich am meisten berührt? Hat man Patienten auf eurem Event kennengelernt?

Persönlich sehr berührt hat mich die Geschichte von Birgit. Ihre Tochter Leonie (heute 15 Jahre alt) ist als Baby an einer Meningokokken-Sepsis erkrankt und musste um ihr Leben kämpfen. Sie hatte Glück, dass rechtzeitig erkannt wurde, dass Leonie an Meningokokken erkrankt ist. Hier muss ich betonen, dass das Wort „Glück“ einfach furchtbar in dem Zusammenhang ist, denn diese Erkrankung hätte ganz anders verlaufen können. Bei Leonie waren es zwei Stunden, die womöglich zwischen Leben und Tod entschieden haben und das zu hören, hat mich als Mutter eines vierjährigen Kindes wirklich sehr berührt. Gott sei Dank ist damals bei Leonie alles gut verlaufen.

Was sagt ihr als „Echte Mamas“ zu den möglichen Meningokokken-Impfungen?

Wir sind ein größeres Team und einige von uns haben sich und ihre Kinder impfen lassen, manche nicht. Nichtsdestotrotz haben wir alle das Wissen, dass es neben der standardmäßigen C-Impfung weitere Impfungen anderer Meningokokken-Gruppen gibt. Wir wollen dies mit unserer Stimme unserer Community und allen anderen Mamas näherbringen. Denn nur mit Impfungen können Eltern ihre Kinder bestmöglich vor Meningokokken-Erkrankungen schützen.

Das Thema sollte viel mehr in der Öffentlichkeit stehen, damit sich jede Familie bewusst dafür oder dagegen entscheiden kann. Auf unserem Event hat Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Kroschke jedoch sehr gut verdeutlicht, wie wichtig diese Impfungen sein können und sich klar dafür ausgesprochen.

Außerdem ist es uns wichtig, über die verschiedenen Möglichkeiten aufzuklären, dass zum Beispiel Impfkosten nachträglich von vielen Krankenkassen übernommen werden. Solche Punktesollten besprochen werden.

Was war euer absolutes Highlight auf eurem Event?

Unser absolutes Highlight war die Stimmung an diesem Tag. Das Zusammenkommen von vielen großen Influencern, die alle ihre Reichweite nutzen, um aufzuklären, traditionellen Medien und Experten. Man hat nach dem Event gemerkt, dass sich was in den Köpfen getan hat. Dieser Tag hat etwas bewegt.

Ihr habt unter anderem mit mehreren Experten gesprochen, was war für dich die wohl wichtigste Erkenntnis an diesem Tag?

Die wichtigste Erkenntnis ist wohl gewesen, dass viele Erwachsene von uns Meningokokken-Bakterien in sich tragen (im Nasen-Rachen-Raum). Diese brechen bei den meisten nicht aus, können aber für Babys und geschwächte Menschen sehr gefährlich werden.

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Und so ist es. Viele tragen den Erreger in sich und wissen es überhaupt nicht. Etwa jeder 10. Mensch trägt diese Bakterien im Nasen-Rachen-Raum und kann andere Menschen unbemerkt anstecken, vor allem, wenn er selbst nicht erkrankt. Warum manche Menschen erkranken und andere wiederum nicht, ist wissenschaftlich (noch) nicht erwiesen. Meningokokken können ein möglicher Auslöser einer bakteriellen Meningitis sein. Und nicht nur das, in manchen Fällen kann es auch zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommen, die dazu führen kann, dass den Betroffenen Arme und Beine amputiert werden müssen. Meningokokken sind besonders für Säuglinge und Jugendliche gefährlich, da sie am häufigsten daran erkranken. Es ist deshalb aus meiner Sicht sinnvoll, sich und seine Kinder vor lebensbedrohlichen Krankheiten bestmöglich zu schützen, wenn es die Möglichkeit gibt. Dann lebt es sich – finde ich – einfach entspannter!

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Die Meningokokken-C-Impfung ist schon lange in der Impfempfehlung aufgenommen und wird daher oft geimpft. Und doch ist Gruppe B mit knapp 60 Prozent für die meisten Meningokokken-Erkrankungen in Deutschland verantwortlich, gefolgt von den Gruppen Y, C, W, A und anderen. Gerade deswegen braucht es uns Mütter, die andere Mütter und Väter darüber aufklären, dass es unterschiedliche Meningokokken-Gruppen und damit auch mehrere mögliche Impfungen gibt.

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Die „Echten Mamas“ haben sich dies zur Aufgabe gemacht und positionieren sich nicht nur für Themen wie das Impfen, sondern auch für schwierige Geburten, besondere Kinder, komplizierte Schwangerschaften und informieren über all das, was eine echte Mama wirklich interessiert. Die sechs Frauen hinter dem Online-Magazin, der riesigen Facebook-Seite (mit über einer halben Millionen Fans) und der Instagram-Page (mit über 140.000 Followern) haben es sich zum Ziel gemacht, die Mamawelt ein wenig besser zu machen. Dazu gehört auch, dass man manchmal unangenehme Themen anspricht, denn schön kann jeder. Wir brauchen echt!

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